Seit fast 20 Jahren sind wir, Regina und Alois, in Klausen damit beschäftigt, unsere Qigong-Übungen und die Lehre, die dahinter steht, an andere Menschen weiterzugeben.

Unser Lehrer

Seit 1996 sind wir, Regina und Alois, Schüler von Großmeister Wei Ling Yi. Wir haben diesen großen Menschen damals in Berlin kennen gelernt und waren auf Anhieb begeistert von der eindrucksvollen Persönlichkeit dieses Lehrers. Uns war schlagartig klar, dass die Lehre dieses Großmeisters unser Leben bereichern würde. Wir haben sofort begonnen, fleißig die Übungen, die unser Lehrer uns begebracht hatte, zu praktizieren. Schnell konnten wir die positiven Wirkungen auf unsere Gesundheit und unser ganzes Leben beobachten.

Doch zurück zu unserem Großmeister: Wei Ling Yi wurde in dem Dorf, in dem er geboren worden ist, und in seiner Gegend bereits als Jugendlicher bekannt als ein Mensch, der über große heilerische Fähigkeiten verfügt. Er hatte schon als Kleinkind damit begonnen, Übungen aus der Tradition seiner Vorfahren, dem Lian Hua Da Fa (Großes Lotus System), zu erlernen und bis zur Vollendung zu beherrschen. Wichtigste Lehrerin war seine Mutter, neben anderen großen Meistern. Er wurde so zum Stammhalter der Lotus-Großmeister, der geheimen Traditionslinie der Lotus-Meister.

Als junger Mann begann Wei Ling Yi, seine Heilkräfte zum Wohl der Menschen in einem Krankenhaus auszuüben. Bald schon strömten aus dem ganzen Land Patienten zu ihm und sein Ruf als großer Heiler verbreitete sich rasend. Mit der Zeit stellte er jedoch fest, dass häufig die gleichen Menschen, denen er bereits früher einmal geholfen hatte, ihre Gesundheit wieder zu erlangen, nach einiger Zeit sich erneut bei ihm einfanden, weil sie wieder krank geworden waren. So reifte in ihm der Gedanke, den Menschen die Methoden, die er selbst gelernt hatte, um gesund zu werden und zu bleiben, beizubringen. Er beschloß, das Große Lotus System, das geheime Wissen seiner Vorfahren, das bisher nur den eingeweihten Schülern zugänglich war, den Menschen zu vermitteln und es so zu öffnen.

Mittlerweile hatten sich die Verhältnisse in China nach der Zeit der großen Restriktionen während der Kulturrevolution langsam wieder etwas geöffnet. Dadurch, dass auch hohe Funktionäre zu den Patienten gehörten, die Heilung erfahren hatten, und durch das allgemeine Wissen um die hohen Fähigkeiten des Großmeisters, konnte er sein großes Vorhaben umsetzen: Im Jahr 1991 konnte er in Emei in der Provinz Sichuan am Fuße des gleichnamigen Heiligen Berges die "Erste Internationale Qi Gong Universität" eröffnen, deren Leiter er wurde. Von überall im Land strömten nun junge Menschen nach Emei, um an der Qigong-Universität das Lian Hua Da Fa zu erlernen.

Studenten aus Europa an der Internationalen Qi Gong Universität Morgentliches Training an der Int. Qi Gong Universität

Neben den körperlichen Übungen umfaßte das Lehrprogamm den Unterricht in vielen Künsten wie Kalligraphie, Malerei, in Wissenschaften wie Medizin und Philosophie, Wirtschaft und Landwirtschaft ...

Seit 1995 begann Großmeister Wei Ling Yi dann, seine Lehrtätigkeit auch auf das westliche Ausland auszuweiten. So kam er in diesem Jahr auch erstmalig nach Deutschland und Europa. Auch hier verbreitete sich der Ruf des Großmeisters schnell, und viele Menschen, die sich für Qigong interessierten, besuchten seine Vorträge und Seminare. Im Rahmen dieser Lehrtätigkeit reiste Wei Ling Yi von Ort zu Ort, um den Menschen überall die Möglichkeit zu geben, seine Worte zu hören. Schnell bildete sich eine Schülerschaft, die immer wieder an den Veranstaltungen teilnahmen und ihm oft auch eine Zeitlang hinterher reiste, um in den Genuß der Vorträge und der damit verbundenen Energie-Übertragungen zu kommen. Insbesondere Menschen mit schwerwiegenderen Erkrankungen merkten oft die positive Wirkung des Energie-Felds, das Wei Ling Yi bei seinen Veranstaltungen aufbaut, und spürten, wie es ihnen durch dieses Energiefeld besser ging. Viele begannen, regelmäßig die gezeigten Übungen zu praktizieren.

Wei Ling Yi initiierte mehrere große internationale Kongresse, zuerst 1999 in Hamburg, später auch in Berlin und Basel, mit dem Ziel, westliche Wissenschaft und die Erfahrunswissenschaft aus dem Schatz des Qigong und der östlichen Traditionen, in Austausch zu bringen und sich gegenseitig zu befruchten. An diesen Kongressen nahmen zahlreiche namhafte Wissenschaftler und Experten aus Ost und West teil, und der Bekanntheitsgrad der östlichen Heil- und Kultivierungsmethoden nahm bei uns in Europa zu.

Da auch in Deutschland die Anzahl der Schüler stetig wuchs entstand mit der Zeit der Wunsch, auch hier einen festen Ort zu haben, an den man reisen konnte, um die Lehre Wei Ling Yi's zu erfahren und zu praktizieren. Es entstand der Wunsch nach einem eigenen Zentrum.

Es ist der Wunsch Wei Ling Yi's, dass man mit den Methoden, die er uns lehrt, kein Geld verdienen darf. So hat er selbst seine Veranstaltungen immer auf der Basis von freiwilligen Spenden durchgeführt. Die Aufgaben aber erforderten immer größere auch finanzielle Mittel, die die Spenden allein nicht erbringen konnten. So wurden für die Veranstaltungen Eintrittspreise erhoben, allerdings in dem Bestreben, diese vergleichsweise niedrig zu halten. Es wurde eine gemeinnützige Stiftung gegründet, der die Einnahmen zukommen. Mit deren Hilfe konnte im Jahr 2009 in Nossen in der Nähe von Dresden eine geeignete Immobilie gekauft werden, wo ab 2010 die Seminare durchgeführt werden. Hinzu kam eine weitere Stifung, die eingehende Spenden weltweit bei Notlagen und Katastrophen einsetzt, z.B. bei Erdbeben in China, Italien und Pakistan. 2018 konnte eine weitere Immobilie in der Nähe von Beelitz bei Berlin erworben werden. Sie bietet weitaus mehr Möglichkeiten als das Bildungszentrum in Nossen und soll dieses ersetzen oder ergänzen.

Wei Ling Yi legt die Pflege seiner Lehre und seiner Methoden lokal in die Hände von "Lotushäusern", die von erfahrenen langjährigen Schülern geleitet werden mit dem Ziel, das Große Lotus System vor Ort den Menschennahe zu bringen. Dies geschieht in den regionalen Übungsgruppen

Das Lotushaus Trier

Durch unsere positiven Erfahrungen beflügelt haben Regina und Alois 1998 beschlossen, dieses Übungssystem auch mit anderen Menschen an unserem Wohnort Stuttgart zu teilen. Es entstand das Lotushaus Stuttgart. Nach unserem Umzug ins Moselland haben wir auch hier damit begonnen, die Übungen weiterzugeben. So hat sich seit 2005 eine Übungsgruppe in Klausen gegründet, die sich regelmäßig trifft, um gemeinsam die Übungen zu praktizieren und neues zu erforschen und zu lernen.

Praxis im Wittlicher Stadtpark

Zur Klausener Übungsgruppe kam bald noch eine weitere Gruppe in Trier hinzu; zusätzlich kamen noch Kurse im Park während des Sommer-Halbjahrs, zunächst in Wittlich, später auch in Trier.

im Trierer Palastgarten

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