Lotus-Qigong

Lian Hua Da Fa – das Große Lotussystem

Das von Wei Ling Yi entwickelte Große Lotussystem beinhaltet das Erbe traditioneller Übertragungslinien und hat dennoch seinen ganz eigenen, modernen Charakter. Es dient der gleichzeitigen Gesundung von Körper, Geist und Seele und gelangte in China in den 90er Jahren zu großer Popularität.

„Qi Gong” bedeutet Arbeit mit dem Qi, der Lebensenergie. Im Mittelpunkt des Großen Lotus Systems steht die Verbindung zum

Mit Hilfe einfacher, regelmäßiger Übungen wird das Qi, die Lebenskraft, „geweckt”, Selbstheilungskräfte aktiviert und Krankheiten vorgebeugt. Das allgemeine Gesundheitsniveau und die Leistungsfähigkeit verbessern sich. Dadurch öffnet sich auch der Zugang zu bislang verborgenen Potentialen, wie verbesserter Intelligenz und Wahrnehmungsfähigkeit.

Das Lotus-Gong stabilisiert das emotionale Gleichgewicht und stärkt die positive Herzensqualität. Ein „ruhiges Herz” ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere Entwicklung auf dem - individuellen - Weg der inneren Kultivierung:

Kraft hilft dem Menschen
Fähigkeiten tragen den Menschen
Tugend leuchtet über alle Menschen
                            (Wei Ling Yi 1993)

Weitere Informationen zum Großen Lotus-System findet man hier

Bild: Umzug - Mutter Erde Kulturfest Berlin

Vermittlung der Lehre

Wie kann man das Lotus-Gong, die Praxis der Lotus-Lehre, kennenlernen?

Es gibt verschiedene Wege, mit dem Lotus-Gong in Kontakt zu kommen. Es gibt zum einen regionale Übungsgruppen, wo regelmäßig, meist wöchentlich, unter erfahrener Anleitung die Übungen aus dem Großen Lotus - System unterrichtet und praktiziert werden.

Eine weitere Möglichkeit des Kennenlernens besteht darin, eines der regelmäßig stattfindenen "Gesundheitsseminare" (s. dieTerminliste) zu besuchen. Diese Kurse finden mehrmals im Jahr, verteilt auf die verschiedenen Städte in der Region, statt. In diesen Seminaren erhält man tieferen Einblick in die Welt des Lian Hua Da Fa, vermittelt von Großmeister Wei Ling Yi oder anderen chinesischen Meistern aus seinem Lehrteam.


Schließlich gibt es noch die Möglichkeit, die großen Seminare zu besuchen (s. "Spezialkurse" oder an den mehrmals im Jahr stattfindenden großen Reisen teilzunehmen. In den Spezialkursen kann man verschiedene Techniken intensiv praktizieren und den medizinischen oder theoretischen Hintergrund näher kennenlernen, sowie persönliche Probleme angehen, um zu einer Lösung zu finden. Neben den Technikkursen gibt es weiter Seminare, die sich dem Erlernen der verschiedenen Lotustänze (Qigong-Tänze) widmen, die schwer erkrankten Menschen Hilfestellung bieten wie die Kang-Ai-Seminare oder, verbunden mit einer größeren Reise, in die Lehre des Feng Shui einführen.
Bild vom Lotustanz anläßlich des Lotusfests in Ungarn 2006 Anläßlich jährlich gefeierter Festtage gibt es ebenfalls immer wieder große Reisen verbunden mit intensiver Qigong-Praxis; diese Reisen haben in der Vergangenheit bereits in viele Länder geführt: Ägypten, Südostasien, Spanien, USA, Mexiko, Griechenland, Türkei, Malta ...

Diese Reisen sind immer gern besucht, denn es geht immer zu interessanten Stätten der Menschheitsgeschichte und eindrucksvollen Naturlandschaften, immer verbunden mit täglicher Praxis an den besuchten Stätten.


Bild von Drachen und Löwen beim Mutter-Erde-Kulturfest Regelmäßig findet auch das "Mutter Erde Kulturfestival" statt, das von der Lotusakademie veranstaltet wird und zahlreichen Folklore-, Tanz-, Musik- und Theatergruppen die Möglichkeit bietet, sich einer großen Öffentlichkeit zu präsentieren.
An jedem 1. Mai wird der Gründung der 1. International Qi Gong University in China mit einem Fest gedacht. In der Vergangenheit fand es meist zentral in Berlin vor dem Brandenburger Tor statt. Der 1. Mai 2010 (Hier ein kleiner Foto-Bericht) wurde dezentral in den Regionen gefeiert, während seit 2011 das Fest mit einer großen Energie-Übertragung in Nossen und Dresden als "Mutter Erde Kultur - Fest" begangen wird. Dieses wird auch in diesem Jahr (2012) viele Besucher von weit her anlocken, die die zahlreichen Folklore-, Musik- und Tanzgruppen bei dem Straßenumzug am Elbufer erleben wollen, die unter dem Leitbild der Harmonie von Himmel, Erde und Mensch in Dresden auftreten werden.

Weg und Wirkung

Bei den Qigong-Übungen geht es darum, den Fluß des Qi, der Lebensenergie, in unserem Körper anzuregen, zu erspüren und schließlich bewußt zu leiten. Nach jeder Übung sammeln und speichern wir das Qi, um es zu vermehren und so unsere Kraft und Fähigkeiten nach und nach zu steigern.

Ohne dieses bewußte Spüren und Sammeln des Qi sind die Übungen nicht mehr als Gymnastik - sicherlich gut für den Körper, aber am eigentlichen Ziel vorbei.

Indem das Qi-Niveau sich mehr und mehr erhöht, erlangen wir Fähigkeiten (gong neng). Unsere Immunabwehr verbessert sich, Erkältungen befallen uns nicht mehr so leicht oder nach längerer Praxis gar nicht mehr. Unsere Disziplin wächst, indem wir regelmäßig praktizieren, und das wirkt sich auch in unserem Alltagsleben aus.

Großen Wert legt Wei Ling Yi auf die Kultivierung des Herzens, indem wir uns bemühen, Gutes zu tun und zu denken. Dies führt zu „gong de”, tugendhaftem Verhalten.